Sally, fern von zu Hause

Auszug aus Teil 3 -  Kapitel 1


„Nimm gefälligst deine dreckigen Finger von mir“, schrie Sally Aelfric an, der sie mit seinem ganzen Gewicht in eine Zimmerecke drängte. Der Hurenwirt betatschte dabei ihren Busen und schien seine wahre Freude an Sallys Wut zu haben.

„Warum sollte ich das tun? Du hast mir zu gehorchen! Ich habe jetzt Lust auf dich, also ziere dich nicht so.“ Aelfric grinste breit und zerrte an den Schnüren, die Sallys Oberteil zusammenhielten.

„Du Schwein!“, schrie Sally erneut wutentbrannt und schlug um sich. Sie traf ihren Peiniger an der Nase, aus der sogleich ein Schwall Blut schoss und sie von oben bis unten besudelte. Gleich darauf schrammte Sallys kleine Faust am Kinn des Hurenwirtes vorbei. Der zuckte nur kurz zusammen und schüttelte sich.

„So ein Biest“, knurrte Aelfric und hielt sich die blutende Nase. Er spuckte kurz aus und griff erneut nach der sich wehrenden Frau. „Ich werde dir zeigen, wo der Hammer hängt“, zischte er Sally ins Ohr, als es ihm endlich gelungen war, ihre Hände festzuhalten. Er drängte sie gänzlich in die Ecke und rieb sein Glied an ihrem Schoß. Sofort stellte es sich auf und pochte verlangend in seiner Hose. Er liebte es, wenn er eine Frau zwingen musste, ihm zu Willen zu sein. Bei Sally fand er besonderen Gefallen daran. Sie war wild und ungezähmt. Mit jedem Mal bereitete es ihm mehr Freude, sie wie eine junge Stute einzureiten und zu zähmen.

Sally ahnte, was der Kerl von ihr wollte. Es genügte ihm nicht, sie zu zwingen, mit ekelhaften Männern das Bett zu teilen und von denen Geld dafür zu verlangen. Er wollte sich auch noch zum wiederholten Male an ihr vergehen. Sie kratzte und biss um sich, obwohl sie wusste, es würde nichts nutzen, sich zu wehren. Doch ohne Blessuren sollte Aelfric dieses Mal nicht davonkommen.

Aelfric jedoch hielt sie fest und lachte lauthals über ihre Bemühungen. Mit einem Ruck riss er sie an sich. Ihre Gesichter berührten sich beinahe.

„Du entkommst mir nicht so einfach“, flüsterte Aelfric bedrohlich leise in Sallys Ohr. Er griff in ihr langes Haar, zerrte daran, bis das Mädchen nachgab und den Kopf nach hinten bog, um dem schmerzlichen Zerren an ihrem Zopf zu entgehen. Ihre Kehle lag frei.

„Ich könnte dir jetzt die Gurgel durchschneiden“, sagte Aelfric hämisch grinsend zu Sally.

Die Frau versuchte, die aufkommende Angst zu unterdrücken. Sie wusste, der Hurenwirt würde es ohne Skrupel tun und ihre Leiche irgendwo verschwinden lassen. Niemand würde sie finden und Aelfric ginge straffrei aus. Sie konnte sich nicht einmal gegen seinen Zugriff wehren. Zum Schein gab sie ihm nach.

„Bitte“, flüsterte Sally, vor Angst am ganzen Körper bebend. Es bereitete ihr Mühe, zu sprechen. Ihre Kehle war wie zugeschnürt.

„Was?“, knurrte Aelfric sie an.

„Bitte lass mich los.“

„Und dann?“

„Ich tue alles, was du von mir verlangst“, versprach Sally zu Schein. „Aber bitte, bereite mir keine weiteren Schmerzen.“

Aelfric lachte laut. „Das sagst du nur so“, meinte er. Noch glaubte er Sally nicht. Er war vorsichtig. Er kannte genug Mädchen, die ihre Freier niederstachen, um zu entkommen. Ihm sollte solch ein Dilemma nicht passieren.

„Nein, das sagte ich nicht nur, ich meine es auch so. Du tust mir weh.“ Sally weinte. „Bitte, lass mich los“, widerholte sie noch einmal weinerlich. Tränen liefen ihr über das Gesicht, ihre Lippen bebten ängstlich.

„Leg dich auf das Bett“, befahl Aelfric ihr schroff, ließ sie los und stieß sie von sich.

Sally taumelte, fing sich aber sogleich. Mit zittrigen Knien ging sie zum Bett und tat, was Aelfric ihr befahl.

„Zieh den Rock hoch! Die Beine breit!“, knurrte der Mann und nestelte an seiner Hose. „Schneller“, fuhr er sie an, als Sally für ihn zu langsam ihr Kleid hochzog. Gierig starrte er zwischen ihre entblößten Schenkel. Vor Aufregung konnte er die Schnur, die seine Hose hielt, nicht öffnen. Ungeduldig zerrte er daran, bis es ihm endlich gelang. Er ließ die Hose fallen und stieg heraus. Mit einem Fuß kickte er das Beinkleid achtlos beiseite. Schnell streifte er noch sein Hemd ab. Dann stand er nackt vor dem Bett.

Sally versuchte, nicht hinzuschauen. Zu sehr ekelte sie der Anblick des nackten Mannes. Sie wollte ihren Peiniger nicht auch noch sehen, wie er über sie stieg und sich an ihr verging. Zu oft hatte er sie gegen ihren Willen genommen. In ihr keimte erneut Wut auf. Heute sollte es das letzte Mal sein, dass Aelfric sie zwang, ihm beizuliegen. Sobald sie konnte, wollte sie aus dem Hurenhaus fliehen. Keiner konnte sie noch aufhalten, auch Aelfric und seine Handlanger nicht.

Der Mann schaute auf die Frau nieder. Er sonnte sich in ihrer Angst. „Schau mich an!“, befahl er ihr. Als sie es nicht sofort tat, wiederholte er seinen Befehl.

Nur widerwillig sah Sally in Aelfrics Richtung. Ihr Blick wanderte an seinem Körper hinab und blieb an seinem inzwischen erigierten Glied hängen. „Nie wieder“, fuhr es Sally durch den Kopf. Trotzdem zwang sie sich, Aelfric verführerisch anzulächeln. Einladend öffnete sie ihre Schenkel noch ein wenig mehr.


Weiter geht es bei

www.elpforum.de
www.elpforum.de