Francine

Ein Leben als Hure

 

Auszug aus Kapitel 7

Liebe, Lust und Leidenschaft


Leise öffnete Monsieur Albert die Tür zu Francines Zimmer, um nach seiner Sklavin zu schauen. Er hatte ihr befohlen, sich nach dem Vorfall mit Jean zurückzuziehen und sich auszuruhen. Albert spähte in Richtung Francines Bett, wo er seine Untergebene vermutete. So war es auch. Sie lag auf dem Bett und schien zu schlafen.

Vorsichtig näherte sich Monsieur Albert und betrachtete die Frau. Ihr Negligé war nach oben gerutscht und ließ den knappen Slip hervorblitzen. Der zarte Seidenstoff bedeckte gerade so den Venushügel und ließ das dahinter verborgene Zentrum der Lust erahnen.

Scharf sog Albert die Luft in die Lungen. Der Anblick seiner Sklavin erregte ihn. Noch mehr aber reizte ihn, wie sie flach auf dem Rücken lag, die Schenkel leicht gespreizt, einladend, sich in ihr zu versenken und die Lust auszuleben. Er verspürte ein heftiges Ziehen in seinen Lenden. Am liebsten hätte er sich auf die Frau gestürzt, sie genommen und seine Gelüste gestillt. Doch der Vorfall mit Jean hielt Albert von seinem Vorhaben ab. Francine hatte genug erleiden müssen. Sie brauchte erst einmal Ruhe und musste sich von den Strapazen und Demütigungen erholen.

Monsieur Albert setzte sich auf den Rand des Bettes. Er zog die leichte Decke über die Schlafende. Er musste unbedingt ihre Reize bedecken. Anders konnte er sich nicht beherrschen. Lächelnd betrachtete er seine Sklavin. Ihre edlen, fast aristokratisch wirkenden Gesichtszüge hatten ihn bereits beeindruckt, als er ihr zum ersten Mal bei Madame Agnes begegnet war. Damals war er auf der Suche nach einer geeigneten Gespielin für sich und seine illustre Gesellschaft. Auch, dass sie ihm gegenüber keinerlei Scham zeigte und einfach tat, was von ihr verlangt wurde, hatte ihm sehr imponiert. Sie hätte nicht mit ihm gehen müssen. Warum sie es trotzdem tat, war ihm heute noch ein Rätsel. Was fand sie an ihm, er, der Frauen lieber quälte, erniedrigte, sie benutzen ließ, anstatt auf Händen zu tragen und zu lieben, oder auch mit ihnen Kinder zu haben.

„Ich müsste mit Francine viel respektvoller umgehen“, sagte er leise zu sich selbst. „Sie hat es nicht verdient, wie eine räudige Hündin behandelt zu werden, auch wenn sie sich gern für mich erniedrigen lässt.“ Albert stand auf und ging zum Fenster. Versonnen schaute er hinunter auf die Straße, auf der einige Kutschen entlang fuhren. An der Spitze der Kolonne fuhr eine Kutsche, die mit vielen roten und weißen Rosen geschmückt war. Eine junge Frau in einem himmlisch schönen Hochzeitskleid saß feengleich neben einem freundlich lächelnden Mann im schwarzen Smoking und Zylinder, der sie verliebt ansah. Gerade beugte er sich nach vorn und küsste ehrfurchtsvoll die Hand der Dame.

„Das ist es!“, sprach Monsieur Albert so laut zu sich selbst, dass er vor der Lautstärke, mit der er die Worte ausgesprochen hatte, erschrak. Er drehte sich um und wollte sich vergewissern, dass Francine nicht erwacht war. Doch sie saß bereits auf der Bettkante und wollte sich vor ihm auf die Knie begeben, wie es sich für eine wohl erzogene Sklavin ziemte.

„Nicht doch“, hielt Albert Francine zurück. Er ging auf sie zu.

Erwartungsvoll sah Francine zu ihrem Herrn auf, der nun direkt vor ihr stand und sie auf eine Art betrachtete, die ihr heiße und kalte Schauer über den Rücken rieseln ließ. Als sie etwas sagen wollte, legte er ihr einen Finger auf die Lippen.

„Sag nichts“, bedeutete er ihr. „Entschuldige, ich habe dich geweckt“, kam es zärtlich von Monsieur Albert. Seine Stimme zitterte leicht, so als wäre er aufgeregt. Francine wurde bleich, als sie seine Regung erkannte.

„Monsieur Albert“, versuchte sie ihr Glück noch einmal.

„Nein, schweig“, wurde ihr geheißen. Albert kniete sich auf das Bett und zog Francine in seine Arme. Zärtlich küsste er ihren Scheitel. Dabei sog er Francines Duft ein. Das Odeur erregte Albert noch stärker, dass er sich zur Beherrschung zwingen musste. Sein Glied pochte heftig gegen seine enge Hose und drohte diese zu sprengen. Trotzdem bewegte er Francine dazu, sich wieder niederzulegen. Dabei rutschte erneut ihr Negligé nach oben und gewährte einen freien Blick auf ihre schlanken Oberschenkel.

Francine beobachtete jede noch so kleine Regung ihres Herrn. Bisher kannte sie diese so andersartige Seite an ihm noch nicht. Ein Lächeln schlich sich in ihr Gesicht, als es Albert wagte, ihre Decke über ihren Körper zu ziehen.

„Herr, was ist mit Euch?“, fragte sie leise und ließ es geschehen, dass er mit den Fingerspitzen über die Konturen ihres Busens fuhr.

„Du bist so wunderschön“, flüsterte Albert ehrfurchtsvoll. Er beugte sich zu ihr, um sie erneut zu küssen. Seine Lippen wanderten über die ihrigen. Ein heißer Schauer durchfuhr ihn, als Francine seinen Kuss erwiderte. Wohlig stöhnte er auf, als sich ihre Zunge in seinen Mund schlich und mit seiner rangelte. Abrupt riss er sich los.

Francine schaute ihn erschrocken an. Hatte sie etwas falsch gemacht? Wieder legte sich Monsieur Alberts Finger auf ihre Lippen, als sie sprechen wollte. So schwieg Francine und überließ sich willig ihrem Herrn.

Er hatte sich nur losgerissen, um seine Zunge an ihrem Hals spielen zu lassen. Abwechselnd küsste er ihre Halsbeuge und ihre vollen Lippen. Dann setzte seine Zunge den Weg nach unten fort. Am Tal des Busens machte sie Halt. Zärtlich schlängelte sie sich zwischen den beiden Hügeln hindurch, erklomm die erst die Spitze des einen Berges, dann die andere. Nur der Stoff des Seidennegligés war noch dazwischen.

Verhalten stöhnend genoss Francine die ungewohnte Behandlung durch ihren Herrn. Sie genoss noch intensiver, als sie es sonst tat. Wer weiß, wann es wieder einmal zu solch einer Handlung kommen würde.

Als Albert leicht in Francines Brustnippel biss und die Warze in die Länge zog, stieß sie einen heiseren Schrei aus. Der leichte Schmerz erregte sie ungemein. Ihr Körper kribbelte, als läge sie in einem Ameisenhügel. Als Albert sich neben sie legte, spürte sie seine Härte an ihrem Oberschenkel. Sie sog die Luft ein, hielt sie an, stieß sie wieder aus. Ein Feuerwerk der Gefühle verwirrte ihren Verstand. Schon griff ihre Hand nach dem Schaft, der hart gegen ihren Oberschenkel pochte. Doch Albert hielt sie zurück. „Später“, sagte er nur. Dann setzte er seine Behandlung fort.


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