Verlangen


Lang ausgestreckt liege ich auf dem breiten Bett, das unser Hotelzimmer beinahe dominiert. Der Raum ist fast dunkel, die Vorhänge sind zugezogen. Nur ein paar Kerzen, die du auf dem Sideboard aufgestellt und angezündet hast, tauchen das Zimmer in ein warmes Licht. Auf dem Nachttisch stehen eine Flasche Champagner und zwei Gläser. Das süffige Getränk perlt in den Gläsern. Gerade eben noch schlürfte ich diese edle Flüssigkeit aus deinem Mund.

Du liegst inzwischen auf mir, stützt dich jedoch mit den Armen ab, um mich dein Gewicht nicht spüren zu lassen. Dein Wunderstab pocht nach Eintritt verlangend an meinem Schoß. Zärtlich nimmst du mein Gesicht zwischen deine Hände. Deine Lippen kommen meinen immer näher. Sie treffen aufeinander. Unsere Zungen ringen verliebt miteinander. Unser leises, verhaltenes Stöhnen erfüllt den Raum.

Wir sind beide erregt, sehr erregt. Unsere Herzen pochen heftig in der Brust. Jeder kann den schnellen Herzschlag des anderen spüren. Mir ist es, als würden unsere pochenden Herzen sogar die leise Musik übertönen, die im Hintergrund läuft. Die Lust auf dich frisst mich fast auf. Mein Verlangen steigert sich von Minute zu Minute, dass ich fast fürchten muss, mich daran zu verbrennen.


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