Magdalena lebt mit ihrer Mutter Luise in einem kleinen Dorf namens Heugrund in der Nähe von Fürth. Das Dorf gehört zur Burg Grimmlingen, die Melchior und Helena von Grimmlingen ihr Eigen nennen. Der Burgherr ist ein harter, aber gerechter Herr, der mit straffer Hand über seine Untertanen herrscht. Als Magdalena nach dem Tod ihrer Mutter der Hexerei und der Kindstötung bezichtigt wird, greift er hart durch. Magdalenas Leben ist seither in höchster Gefahr. Sie wird von den Bütteln des Burgherrn gefangen genommen und in den Kerker geworfen. Sie wird in Namen von Melchior gefoltert und zum Tod durch Verbrennen verurteilt. Endres, eigentlich Sohn eines Bauern in Magdalenas Heimatdorf, ist seit vielen Jahren in sie verliebt.  Er hat sich daher mit seinem Vater überworfen, der ihn daraufhin enterbt hat. Seitdem lebt er als Tagelöhner. Eine Räuberbande, die seit Jahren die Gegend unsicher macht und die hochwohlgeborenen Leute in Angst und Schrecken versetzt, bietet ihm in ihrem Lager Unterschlupf. Endres unterstützt die Bande mit seinem Lohn. Dafür kann er im Lager der Vagabunden überwintern. Als er erfährt, dass seine Liebste in Lebensgefahr ist, gibt er alles, um sie zu befreien. Es gelingt ihm, sie auf dem Weg nach Fürth den Händen ihrer Häscher zu entreißen. Sie heiraten und sind ihr Leben lang ein glückliches Paar.

 

Übereinstimmungen mit wahrhaftig lebenden bzw. bereits verstorbenen Personen oder Orten (außer Fürth) sind rein zufällig.

 

 

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