Schlagende Argumente


Angekettet stand Silvana in Bens nur spärlich beleuchteter Lusthöhle. Sie war bis auf die hohen Stilettos, die Ben ihr erlaubt hatte, nackt. Dass sie diesen Ort der Unzucht jemals betreten würde, hätte sie noch vor ein paar Tagen nicht wahrhaben wollen. Doch irgendwie zog es sie zu diesem mysteriösen Ben hin wie … ja, wie eigentlich? Wie die Motten das Licht? Sie konnte es nicht verstehen.

Angestrengt überlegte die junge Frau, wie es dazu kam, dass sie jetzt hier nackt und angekettet stand. War es richtig gewesen, hierher zu kommen? Doch nun gab es kein Zurück mehr. Sie hatte diesen Weg gewählt, Neues kennenzulernen.

Da war dieser schwarzhaarige Typ mit dem langen Pferdeschwanz, den sie vor einiger Zeit kennengelernt hatte. Er hatte sie von Anfang an in seinen Bann gezogen. Seine Art mit Frauen umzugehen, beeindruckte sie. Ob er immer bekam, was er wollte? Dabei war er nie fordernd, sondern eher überzeugend, dass die Frauen unter seinen Händen dahin schmolzen wie Wachs in der Sonne.

Silvanas Erinnerungen an die erste Nacht mit Ben ließ sie erschauern. So als wären Schmetterlinge in ihrem Bauch kam ein erregendes Gefühl in ihr hoch. Sie bemerkte, wie sie feucht wurde. Am liebsten würde sie jetzt ihre Schenkel zusammenpressen, um das schöne Gefühl noch zu verstärken. Aber so stand sie mit gespreizten Beinen angekettet am Andreaskreuz und konnte sich nicht rühren. Jetzt versteiften sich auch noch ihre Nippel. Genervt stieß sie die Luft aus ihren Lungen. Wenn sie doch nur könnte, wie sie wollte!