Feuchte Träume


Zärtlich streichst du mit deiner Zunge über meine Brustwarzen, die sich unter dieser leichten, fast nicht spürbaren Berührung augenblicklich in kleine, spitze Türmchen verwandeln. Ein seltsamer Schauer durchfährt mich, Gänsehaut überzieht meinen Körper. Die kleinen Härchen, die meine Unterarme bedecken, stellen sich ebenfalls auf. Mir ist es fast, als würde ich frieren. Doch es ist keine Kälte, die mich zum Zittern bringt. Es ist das unbändige Verlangen nach dir, welches sich in mir breit macht und mich nach und nach vollends in seinen Besitz nimmt.

Wie sonst der warme Wind, der in einer leichten Brise durch die Bucht streicht, so scheint mich heute deine warme Zunge zu verwöhnen. Wie ein Streicheln mit Federn fühlt sich das an. Das Plätschern der Wellen des nahen Meeres dringt dazu wie liebliche Musik an mein Ohr.

Es ist einfach ein himmlisches Gefühl, so ungezwungen und völlig frei mit dir hier zu liegen und deine Zärtlichkeiten zu empfangen. Kein Kleidungsstück zwängt uns ein. Die Strahlen der Sonne treffen auf fast jeden Zentimeter unserer nackten Haut.

Wohlig räkele ich mich auf der Decke, die wir etwas abseits vom Strand hinter einem Felsen, der uns vor neugierigen Blicken schützen soll, gelegt haben.

Du hast dich neben mich gelegt und verwöhnst so liebevoll meinen sonnenhungrigen Körper.