Tango Amore


Wie auf einem Klavier spielen deine Fingerspitzen zart auf meinem Körper, der unter deinem Tun erzittert. Die Lust, die dadurch entsteht, scheint sich ins Unermessliche zu steigern. Ich winde mich unter dir. Du jedoch hältst mich fest, als hättest du Furcht, ich würde dir entfliehen.

Im Hintergrund spielt leise Musik, ein Tango. Genau passend zu uns und dem, was wir hier tun. Der Tango, der Tanz der Ekstase, der Lust und der Gier.

Gier, das ist wie ein Stichwort für mich. Ich verspüre Gier. Nach dir, noch mehr nach deinem Luststab, der mich schon so oft verwöhnt hat und mich laut zum stöhnen gebracht hat.

Doch anstatt mich zu lieben, lässt du mich erzittern, nach mehr zu schreien und zu betteln. Ich bin schon ganz heiser. Hörst du das nicht? Komm, gib mir endlich, was ich mir so sehnlichst wünsche! Ich brauche die Erfüllung, fast genau so wie die Luft zum Atmen.

Allerdings weiß ich, dass du mich gerne so zappeln lässt, sehr lange sogar. Da bist du ganz gemein zu mir. So sehnlichst wie ich mir die Vereinigung mit dir wünsche, so sehr lässt du mich darben. Das tust du so lange, bis ich nur noch ein in Ekstase zitterndes und bebendes Bündel Mensch bin.